Wie kann zwischenmenschliche Kommunikation noch etwas besser gelingen?

Jeder kann es tagtäglich in seiner Privatbeziehung und in seiner Familie beobachten und erfahren: Kommunikation funktioniert nur unter bestimmten Bedingungen in gewünschter Weise. Beileibe nicht immer klappt die Verständigung mit der Partnerin, dem Partner oder den Kindern darüber, was zu tun ist, um ein gutes Miteinander oder ein bestimmtes Ziel zu erreichen  und  wer welchen Beitrag dazu leisten soll.

Und wir wissen alle, dass Kommunikation nur funktioniert, wenn die Beziehung in unseren beruflichen oder privaten Partnerschaften „stimmt“, wenn sie also von gegenseitiger Wertschätzung, Respekt, Vertrauen und Akzeptanz geprägt ist. Ist dies nicht der Fall, führt Kommunikation regelmäßig zu Missverständnissen und mündet in unproduktivem, frustrierendem und ungesundem Dauer-Streit und Stress.

Literatur:

  • Covey, S. (1989): Die sieben Wege zur Effektivität. München: Heyne Business.
  • Fittkau, B., Geus, T., Weber M. (2007): Die weichen Faktoren der Führung Teil 1 und 2, mtt-Werkstattberichte 3 / 4 https://www.mtt.de/ueber-uns/werkstattberichte/
  • Rogers, C. (1974): Lernen in Freiheit. München: Kösel.
  • Schlötter, P. (2006): Das Spiel ohne Ball. Stuttgart: Klett-Cotta.
  • Watzlawick, P. (1969): Menschliche Kommunikation: Formen. Störungen, Paradoxien. Bern: Hans Huber

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Geh dort hin, wo die Angst ist | Die 4 Richtungen

Wo die Angst ist, da geht es lang!“ Günter Ammon, dem der Begründer der dynamischen Psychotherapie, wird dieser Satz zugeschrieben. Ammon lebte von 1918 – 1995. Auf den ersten Blick keine „frohe“ Botschaft. Aber mal angenommen, ich würde den Inhalt dieses Satzes ernst nehmen! Was würde das dann für mich und mein Leben bedeuten? Soll ich mich immer – natürlich mutig und tapfer – allem zuwenden, was mir Angst macht? 

Literatur:

  • Riemann, F. (1974): Grundformen der Angst. München: Reinhardt. 
  • Grawe, K. (2004): Neuropsychotherapie. Göttingen: Hogrefe
  • Fittkau, B., Geus, T., Weber M. (2007): Die weichen Faktoren der Führung Teil 1 und 2, mtt-Werkstattberichte 3 / 4 https://www.mtt.de/ueber-uns/werkstattberichte/

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Fairness, Solidarität und Kooperation … oder Gier frisst Hirn

Begriffe wie Fairness, Kooperation und Solidarität auf der einen und Verteilungskampf und Abzocke auf der anderen Seite werden in nächster Zeit wieder stärker in den Fokus der öffentlichen Diskussion geraten. 

Solidarität steht in einem ständigen Spannungsverhältnis zwischen dem Eigeninteresse bzw. den Freiheitsrechten des Einzelnen und der Orientierung am Gemeinwohl. Wenn Kooperation und Hilfeleistung die Beziehung zwischen Menschen kennzeichnet, kann man von Solidarität sprechen.

Experimente zu Fairness und Kooperation aus der Psychoökonomie bieten hierzu interessante Einblicke. Mit solchen klugen Experimenten versuchen Wirtschaftswissenschaftler und Psychologen, das ökonomische Verhalten von Menschen zu erfassen. Die Ergebnisse, die hier erzielt wurden, sind interessant und auch von hohem praktischem Nutzen und machen deutlich, wie es gelingen kann, kooperative Systeme zu entwickeln, ohne dass diese von „Trittbrettfahrern“ und „gierigen Abkassierern“ zerstört werden.

Literatur:

  • Fittkau, B., Geus, T., Weber M. (2007): Die weichen Faktoren der Führung Teil 1 und 2, mtt-Werkstattberichte 3 / 4 https://www.mtt.de/ueber-uns/werkstattberichte/
  • Fehr, E. (2002): Die psychologische Wende in der Ökonomik. Vortragsmanuskript

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Sicherheit in der Unsicherheit … dort wo die Angst ist

Klar einen Beruf, der Karrierechancen und eine lebenslange Sicherheit bietet, ein Leben ohne finanzielle Sorgen, eine glückliche Familie, besten Chancen für die Kinder und natürlich ein langes, gesunden und abgesichertes Leben – das sollte schon sein – oder?

Doch auf nichts ist mehr Verlass, wir sind ständig aufs Neue gefordert. 

Je häufiger und je schneller man sich an veränderte Situationen anpassen muss, desto mehr Stress erlebt man und umso gefährdeter sind die seelische und körperliche Gesundheit, das Wohlbefinden und die Zufriedenheit.

Konflikt-Gespräche führen | konstruktiv und lösungsorientiert

Eine weitverbreitete und beliebte Strategie bei Vorgesetzten ist die Vermeidung und Abwehr eines Beziehungskonflikts mit den Mitarbeitern durch Verlagerung des Konflikts auf die sachlich-inhaltliche Ebene.

Die Vorgesetzte tut dann so, als sei der Beziehungskonflikt gar nicht vorhanden, als gehe es nur „um die Sache“.

Wie wir aus der Kommunikationstheorie wissen, hat jede Mitteilung (mindestens) vier Aspekte:

  • Den Sach-Inhalt
  • Die Beziehung zwischen den beiden Gesprächspartnern
  • Die Selbstoffenbarung des Senders
  • Und den Appell, dass der Empfänger der Botschaft sich entsprechend verhalten soll …

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Woran wir erkennen, dass im Arbeitsumfeld Konflikte schwelen

Eine Führungskraft sieht die Zusammenarbeit mit einem Mitarbeiter durch dessen Verhalten zunehmend gefährdet. Immer häufiger macht er einen gelangweilten, desinteressierten Dienst-nach-Vorschrift-Eindruck.

Der Mitarbeiter seinerseits sieht seine Zukunft in der Abteilung ebenfalls zunehmend gefährdet durch das Verhalten der Chefin, die ihm gegenüber ständig detaillierte Anweisungen macht und ein „Kontrolletti“-Verhalten an den Tag legt.

Die Ursachen für die Eskalation des Konflikts liegen weder in der Unterschiedlichkeit der beiden Protagonisten noch in den beklagten Verhaltensweisen, sondern in einer Denkweise die beide Seiten teilen.

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Kommunikationsverhalten in „explosiven“ Gesprächssituationen

Kennst du folgende Situation? Du bist mit deiner Partnerin oder deinem Partner allein und ihr geratet über eine belanglose Frage, bei der ihr eine gemeinsame Entscheidung treffen wollt, in die Haare. 

Z.B. Wo gehen wir heute Abend gemeinsam hin? Ins Kino oder zu Freunden?

Je mehr ihr eure Argumente vernünftig gegeneinander abwägen wollt, desto mehr eskalieren die Meinungsunterschiede. Es kommt zu einem handfesten Krach. Da jeder auf seinem Vorschlag beharrt, steigt das Risiko, dass ihr an diesem Abend gar nichts gemeinsam macht und die Stimmung dann auch erst mal mies ist.

Klar, der Abend kann vielleicht gerettet werden, wenn jetzt einer von euch beiden nach dem Motto „Der Klügere gibt nach“ seine Wünsche hinten an stellt und sich dem Wunsch des anderen beugt. Aber oft wird daraus dann doch so etwas, wie ein Pyrrhus-Sieg, weil der „Klügere“ sein notgedrungenes Nachgeben den anderen doch spüren lässt. „Ach der Kinofilm war doch nicht so toll, wie Du mir erzählt hast. Ich habe schon bessere gesehen. Und übrigens das Treffen bei Martina soll richtig cool gewesen sein.“

Was also tun?

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So wirst Du in Deiner Kommunikation wirksamer | Teil 1

Du möchtest mit dem was Du sagst wirksamer werden und für alle Beteiligten richtig gute Ergebnisse erzielen?

In dieser Folge erfährst Du, worum es bei der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg ganz grundsätzliche geht, weshalb die drei Säulen

  • Selbstempathie
  • Empathie für andere
  • Klarer & wertschätzender Selbstausdruck

tragend sind und Du erhältst auch schon einen ersten Überblick über die 4 Bausteine

  • Beobachtung
  • Gefühle
  • Bedürfnisse
  • Bitte

Lead your Life!

Deine Andrea

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Weitere Informationen über die Gewaltfreie Kommunikation erhältst Du unter anderem bei Al Weckert: https://www.empathie.com

Friendship and cooperation – 5 lessons from Hogwarts, 2

Friendship and cooperation are not only key to changing Harry Potters world to the better. Sometimes you, too, feel your world needs to change. Or your workplace, for that matter. Either you must be crazy or the world is. True friendship helps you find out. True friendship also means cooperation. Only in cooperation with friends can you change your world. This lesson is central in nearly every Harry Potter book. But it also shows up in the real business world. Frederic Laloux is able to show successful companies and organizations where cooperation is the rule rather than competition. Learn how being mindful is essential to fostering friendship and cooperation.

Cited Literature

Frederic Laloux; Reinventing organizations. Read about examples of companies with distributed authority. No carrot & stick. Cooperation rather than competition: https://www.reinventingorganizations.com/

J.K. Rowling; Harry Potter (the whole series. Especially volumes 1, 5 and 7)

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4 Schritte zu mehr emotionaler Intelligenz

Es gibt glückliche Menschen, die ein harmonisches und zufriedenes Leben führen. Meistens haben diese Menschen das Gefühl, das Leben ist gut und großzügig zu ihnen. Sie gestalten ihre Umgebung so, wie es ihnen gut tut und genießen die kleinen Freuden des Alltags: Essen, Schlafen, die Natur, die Beziehung zur Familie, zu Freuden. Sie sind aktiv, sind engagieren und gestalten gerne – stehen also mitten drinnen im Leben.

Doch auch sie erleben Enttäuschungen, Niederlagen und auch ihr Leben verläuft nicht immer nach ihren Vorstellungen. Und auch ihr Leben bleibt von Phasen existenzieller Leere nicht verschont. Auch sie erleben hohe Arbeitsbelastungen, tragen viel Verantwortung, werden von ihrem Chef nicht immer mit dem nötigen Respekt behandelt, fühlen sich manchmal unfair behandelt und sorgen sich um ihre berufliche Zukunft und um ihre Familie. Doch im Großen und Ganzen scheinen sie besser mit Schwierigkeiten umgehen zu können. Scheinbar haben sie hier sogar eine besondere Begabung, Schwierigkeiten nicht so sehr an sich rankommen zu lassen und Rückschläge gut wegstecken zu können. Sie geben ihrem Leben einen Sinn, stehen in einer engere Beziehung zu sich selber, zu ihren Mitmenschen und zu dem, was sie aus ihrem Leben machen.

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