Einfach Zuhören …

Wir leben in einer Welt, in der das Sagen und sich Mitteilen immer wichtiger wird und immer mehr Raum einnimmt. Und sich das Zuhören, sich für den anderen interessieren, das Verstehen wollen in gleichem Maße aus dieser Welt zurückzieht.

Beim Zuhören gibt es nur das Hier und Jetzt. Unsere Augen und unseren Mund können wir schließen. Doch das Ohr – das Ohr nimmt alles auf. Denn Zuhören geschieht nicht nur mit den Ohren oder dem Verstand, sondern mit unserem ganzen Wesen, unserem ganzen Sein. 

Im Zuhören liegt die Essenz der Kommunikation. Zuhören eröffnet uns so den Weg der Achtsamkeit, des Mitgefühls und der Liebe.

Einfach Mensch-Sein …

Menschen, die einfach nur versuchen Mensch zu sein, werden gefoltert, verfolgt, ihrer Freiheit beraubt, führen ein Leben in Angst und Sorge und das alles in einer Welt des Überflusses, des weiterverbreiteten Wohlstands und eines ständig steigenden wissenschaftlichen und technischen Fortschritts. 

Doch was ist Mensch-Sein? Töten, unterdrücken, zerstören …?

Liebe gibt der Welt die Freiheit. Es ist die tiefe Gewissheit, dass alles, nur gut sein kann. Dass es nichts an dieser Welt zu verbessern gibt. Denn es liegt nur am Menschen, an seiner Haltung und seinem Verhalten gegenüber dieser Welt, gegenüber allem, ob Mensch-Sein möglich ist.

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Der ur-menschliche Wunsch nach Beziehung

Wir alle kommen ja aus einem Zustand im Mutterleib, in dem der ganze Körper völlig entspannt war, so entspannt, dass wir ihn vermutlich nicht fühlten. Wir waren irgendwie schwerelos.

Wir alle kommen aus einer Art Paradies, aus einem Zustand völliger Versorgung in diese Welt. Wir mussten uns um Nichts kümmern. Wir haben alles bekommen – bedingungslos und umsonst. Sozusagen „Gratis“. Eine paradiesische Einheitserfahrung mit der uns nährenden Mutter.

Bei der Geburt verändert sich dieser paradiesische Zustand drastisch innerhalb kurzer Zeit. Wir erfahren das Ende des Paradieses und werden in eine völlig neue Situation geworfen. Wir machen dann wohl die Erfahrung, dass wir völlig hilflos sind. Ein unbewusstes Programm bestimmt uns: „Ich brauche jemand anderen, um weiterzuleben, um zu überleben.“

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Träume – ein letzter Rückzugsort

Wenn wir täglich etwas sieben Stunden schlafen, also 49 Stunden in der Woche, 2555 Stunden im Jahr und falls wir 80 Jahre alt werden sollten dann sind das über 200.000 Stunden. 

Ein Drittel unseres Lebens verbringen wir schlafend. Ein Drittel unseres Lebens sind wir in einer Welt unterwegs, die keine bewussten Erinnerungen hinterlässt, denn unsere Träume vergessen wir ja meist.

Angeblich erinnern wir uns im Durchschnitt an 4 bis 6 Träume in einem Monat. Bei mir ist das weniger. Und doch träumen wir jede Nacht, ohne auch nur den Hauch einer Ahnung zu haben, was da passiert. Dabei entziehen sich insbesondere unsere Träume unserem wachen Bewusstsein. 

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Wie hast Du geschlafen?

Es bedarf ja auch eines tiefen Urvertrauens, dass wir uns nachts hinlegen und darauf vertrauen, dass wir am nächsten Morgen wieder aufwachen. Denn unser Bewusstsein gibt ja die Kontrolle ab. Wir isolieren uns ja gewissermaßen von unserer Umgebung und tauchen ein in eine andere Welt.

Wir träumen, ohne uns am nächsten Tag daran erinnern zu können. Viele Jahre unseres Lebens verbringen wir also in einer Welt, an die wir uns nicht bewusst erinnern können und von der wir keine Ahnung haben.

Literatur-Tipp: Unsere innere Uhr; Jürgen Zulley, Barbara Knabe; Herder-Spektrum

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Selbstwert … bist Du zufrieden mit Dir selbst?

Wie fühlst Du Dich, wenn Du an Dich selbst denkst? Bist Du grundsätzlich zufrieden mit Dir, mit deiner Persönlichkeit, mit deinen Leistungen, mit deinem Aussehen? Kurzum: Bist Du zufrieden mit Dir selbst?

Wahrscheinlich und hoffentlich wirst Du diese Fragen mit JA beantworten. Denn jeder Mensch – zumindest die meisten – haben das Bedürfnis sich in einem positiven Licht zu sehen oder zumindest sich anderen gegenüber positiv darzustellen. Dieses Bedürfnis rührt daher, dass jeder Mensch nach einem positiven Selbstwert strebt. Das Bedürfnis nach Selbstwerterhöhung und dem Schutz des Selbstwertes wird als ein zu tiefst menschliches Grundbedürfnis angesehen. Eine unserer wichtigsten Motivationsquellen.

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Selbstreflexion … wenn ich die Auseinandersetzung mit mir selbst suche

Die Reflexion über kritische Lebenserfahrungen scheint für den Reifeprozess von besonderer Bedeutung zu sein. Erfordert jedoch auch Mut.

  • Welche Verhaltensweisen haben zu dieser kritischen, schwierigen Situation geführt?
  • Hätte ich mich anders verhalten können und sollen?
  • Was hat mich dazu gebracht, mich so zu verhalten?
  • Welche inneren Zwänge und Widerstände habe ich erlebt?
  • Habe ich andere Menschen durch mein Verhalten verletzt oder unrecht getan?
  • Was kann ich aus daraus für die Zukunft lernen?

Dieser Prozess ermöglicht mir vielleicht mein eigenes Leben zu leben und nicht das Leben, das andere von mir erwarten. Doch das heißt auch, dass ich die Verantwortung für meine Tun und Lassen selbst trage.

Für die Konsequenzen meines Handelns verantwortlich zu sein, gibt mir Freiheit. Ich habe es selbst in der Hand. Um frei zu sein, muss ich mich selbst kennen lernen wollen. 

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Wieso stimmt auch immer das Gegenteil? Antwort

Heute Morgen habe ich eine Episode zum selben Thema gepostet und etwas behauptet. Achtsamkeit hilft uns, aus unterschiedlichen Antworten, die scheinbar alle richtig sind, die Antwort herauszufiltern, die für die jeweils nächste Entscheidung im Handeln die „richtige“ ist. Weil Achtsamkeit der Neigung entgegenwirkt, sich selbst die Hucke vollzulügen.

Heute Nachmittag behaupte ich eine gegenteilige Antwort und auch sie stimmt, soweit ich weiß. In mich hineinhorchen ist gut und richtig. Aber vor allem brauche ich hinreichend viele und unabhängige Informationen über das Feld, in dem sich meine Entscheidung bewegt.

Dieser Mini Podcast ist ein Plädoyer für die freie Presse, für Zeitungen, Zeitschriften und Bücher, für einen Raum, wo nicht die Algorithmen der Suchmaschine Dich in der Blase immer gleicher Nachrichten halten.

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Overcoming fear mindfully – 5 lessons from Hogwarts

Overcoming fear is no magic. However, there is a deep truth in what you can read in the Harry Potter stories. Unless fear arises from an immediate, physical danger, our automatic reactions are no big help. Fight, flight or freeze impulses rather worsen the situation. Mindfulness on the other hand helps a lot. It can work like a fear-dispelling charm like „ridicculus“ and it can create something like a „patronus“. This podcast shows how. If you want to practice, make use of mindfulness meditation which is available online, two are listed here:

Follow some mindfulness meditation to stabilize your mind and get closer to “creating a patronus”:

Cited literature

J.K. Rowling; Harry Potter. Especially volume 3 HP and the prisoner of askaban, chapters 7 and 8 and volume 5 HP and the Order of the Phoenix

Daniel Siegel; Pocket Guide to Interpersonal Neurobiology. In chapters 20 and 21 you find information how secure attachment shapes the personality For instance it can improve fear modulation or emotional balance. Also read how mindfulness practice can create a very similar effect. https://www.drdansiegel.com/books/pocket_guide_to_interpersonal_neurobiology/

Jon Kabat-Zinn; Full Catastrophe Living; Using the Wisdom of Your Body and Mind to Face Stress, Pain and Illness, especially chapter 25: „Working with Fear, Panic and Anxiety“. See also page 275/276, where he cites attachment research and effects from mindfulness practice. https://www.barnesandnoble.com/w/full-catastrophe-living-jon-kabat-zinn/1100619932

Bowlby J (1988). A Secure Base: Parent-Child Attachment and Healthy Human Development. https://www.worldcat.org/title/secure-base-clinical-applications-of-attachment-theory/oclc/42913724

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Friendship and cooperation – 5 lessons from Hogwarts, 2

Friendship and cooperation are not only key to changing Harry Potters world to the better. Sometimes you, too, feel your world needs to change. Or your workplace, for that matter. Either you must be crazy or the world is. True friendship helps you find out. True friendship also means cooperation. Only in cooperation with friends can you change your world. This lesson is central in nearly every Harry Potter book. But it also shows up in the real business world. Frederic Laloux is able to show successful companies and organizations where cooperation is the rule rather than competition. Learn how being mindful is essential to fostering friendship and cooperation.

Cited Literature

Frederic Laloux; Reinventing organizations. Read about examples of companies with distributed authority. No carrot & stick. Cooperation rather than competition: https://www.reinventingorganizations.com/

J.K. Rowling; Harry Potter (the whole series. Especially volumes 1, 5 and 7)

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