Raus aus dem Autopiloten … von der Vermeidung zur Annäherung

„Raus aus dem Autopiloten, ran ans eigene Steuerrad!“ steht auf unserer Brainfood-for-Leaders-Website vollmundig geschrieben. Als Aufforderung endlich Eigenverantwortung zu ergreifen und so handlungsfähig zu bleiben – wie ein Lebensunternehmer nach dem Motto: „Think and act like a Leader“. 

Ist das nicht klasse!

Den Autopilot in mir, habe ich so programmiert und angelernt, dass er mich energiesparend durchs Leben navigiert. Das äußert sich dann in meinen Routinen, Gewohnheiten, die automatisch ablaufen. Ich denke darüber nicht mehr nach, sie laufen einfach ab. Das spart mir viel Energie.

Allerdings bremst mich der Autopilot im Umstellungsprozess auch aus, wenn ich etwas in meinem Verhalten, in meiner Einstellung ändern will.

In dem Satz „Raus aus dem Autopiloten und ran ans eigenen Steuerrad“ sind zwei Bewegungsrichtungen in unserem Leben, zwei innere Motive und Einstellungen beschrieben –  weg von und hin zu – vermeiden und annähern.

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Hier kommst Du zu den Episoden, die helfen Dir deiner Ziele klarer zu werden: https://www.brainfood-for-leaders.com/8-tipps-fuer-den-start-am-eigenen-steuerrad/https://www.brainfood-for-leaders.com/selbstfuehrung-4-0/ | https://www.brainfood-for-leaders.com/power-of-goals/https://www.brainfood-for-leaders.com/fuenf-tipps-fuer-mehr-motivation/

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Berührung … das ur-eigenste Bedürfnis des Menschen

Gerade wenn das Leben digitaler wird, wird das analoge umso wichtiger. In Zeiten von social und physical distancing werden Berührungen zunehmend zur Ausnahmen. Berührung ist eine besondere Verbindung mit anderen. Sie knüpft und stärkt Beziehungen und verleihen neuen Lebensmut. Vielleicht wird mir auch durch die Berührung eines mir liebenswerten Menschen bewusst, dass ich bin, dass ich da bin, dass ich lebe? 

In Untersuchungen mit Rattenbabies wurde nachgewiesen, dass bei fehlendem Körperkontakt buchstäblich alle Zellen des Körpers sich weigern zu gedeihen … im 13. Jahrhundert hat Kaiser Friedrich II ein unethisches Experiment durchgeführt. Er wollte herausfinden mit welcher Sprache der Mensch geboren wird … und die überlebenden Kindern aus den rumänischen Weisenhäusern haben keine emotionale Nahrung erhalten … mit unmenschlichen Folgen.

Die Lehre aus all den Untersuchungen ist ganz einfach: Emotionaler Kontakt ist schlichtweg eine Voraussetzung für Wachstum, sogar für unser Überleben und gute zwischenmenschliche Beziehungen sind wohl die am besten wirksame und nebenwirkungsfreie Medizin gegen seelischen und körperlichen Stress.

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Wenn Seifenblasen zerplatzen … oder Planung ist für´n A…

„Planung ist für´n Arsch!“. Der Satz lag mir in den letzten Wochen öfter einmal auf den Lippen – doch gesagt hat ihn vor einigen Jahren ein Projektleiter nach einer Teamübung in einem Teamentwicklungsworkshop.

Mit meiner Planung möchte ich ja Einfluss auf die Zukunft nehmen. Ich stelle mir meine Zukunft gedanklich vor, male mir die wünschenswerten Dinge aus bis es sich so anfühlt, wie ich es mir wünsche und dann erwarte ich auch, dass es so kommt – wie ich geplant habe.

Meine Vergangenheit braucht keine Pläne mehr. Das ist alles schon vorbei und dennoch beeinflussen meine Erfahrungen meinen Blick in die Zukunft. Bin ich eher skeptisch und sehe das Kommende kritisch oder bin ich hoffnungsvoll und freue mich, auf das was da kommen könnte? Und die Gegenwart braucht keinen Plan, denn sie findet ja gerade statt, sie ist im Augenblick meine Realität. Hier begegnen sich meine Vergangenheit und meine Zukunft.

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Von Gurken und Trauben … oder Wie Du mir, so ich Dir

In dieser Episode erfährst Du, was Gurken und Trauben mit Kooperation und Fairness zu tun haben, welche Schlussfolgerungen wir für unser Kooperationsverhalten aus dem spieltheoretischen Konzept des Gefangenendilemmas ziehen können, warum TIT FOR TAT (Wie Du mir, so ich Dir) eine erfolgversprechende Kooperationsstrategie ist und welchen Einfluss Bärenmakaken auf Rhesusaffen haben.

Wie wir vermutlich alle aus eigener Erfahrung wissen, sind Kooperationsstrategien nicht risikofrei, da das entgegengebrachte Vertrauen ausgenutzt werden kann. Aber es ist auch klar, dass Rivalität und Misstrauen der Gier des Einzelnen die Tür öffnen und über kurz oder lang zur Zerstörung des sozialen Miteinanders führen. 

Die Frage nach der richtigen Mischung aus Egoismus, also den Eigennutz verfolgend und Gemeinsinn, also selbstloses Handeln, ist grundlegend für ein erfolgreiches und gesundes Miteinander.

  • Wie können wir Gemeinschaftsdenken und Gewinnstreben vereinen?
  • Wie schaffen wir win-win-Situationen, bei denen man zusammen profitiert und nicht auf Kosten anderer handelt?
  • Wie können wir den anderen signalisieren, kooperativ und vertrauenswürdig zu sein?

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Literatur:

  • Bauer, Joachim (2007): Prinzip Menschlichkeit. Hoffmann und Campeverlag
  • Bauer, Joachim (2006): Warum ich fühle, was Du fühlst. Hoffmann und Campe Verlag
  • 2 Äffchen wurden ungleich entlohnt.: https://www.youtube.com/watch?v=3Zh2ADnTXJs

Selbstwirksamkeit für mehr Lebenskraft

Der Philosoph Wilhelm Schmid beschreibt in seinem Buch „Schönes Leben – Einführung in die Lebenskunst“ recht anschaulich, warum wir immer wieder vor den Lebens-Fragen stehen:

  • „Wie kann ich mein Leben führen?“
  • „Wer bin ich?“
  • „Welche Wahl habe ich im Leben?“
  • „Was kann ich konkret tun?“

Die Antwort auf die eingangs gestellten Fragen ist recht ernüchternd und doch einleuchtend. Wir werden sterben. Der Tod stellt in unserem Bewusstsein eine Grenze in dieser Welt dar und dieser Grenze verdanken wir letztendlich auch unsere Freude am Leben.

Ja ok, vielleicht ist das ein etwas harter und brutaler Einstieg in so einen Podcast mit dem Titel „Selbstwirksamkeit für mehr Lebenskraft“ – wo es doch um das Leben geht und nicht um den Tod. 

Literatur:

  • Storch, M; Kruse, F. (2007): Selbstmanagement – ressourcenorientiert. Grundlagen und Trainingsmanual für die Arbeit mit dem Zürcher Ressourcen Modell (ZRM). Bern: Huber
  • Schmid, W. (2005): Schönes Leben – Einführung in die Lebenskunst. Frankfurt: Suhrkamp. 
  • Grawe, K. (2004): Neuropsychotherapie. Göttingen: Hogrefe
  • Fittkau, B., Geus, T., Weber M. (2007): Die weichen Faktoren der Führung Teil 1 und 2, mtt-Werkstattberichte 3 / 4 https://www.mtt.de/ueber-uns/werkstattberichte/

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Fairness, Solidarität und Kooperation … oder Gier frisst Hirn

Begriffe wie Fairness, Kooperation und Solidarität auf der einen und Verteilungskampf und Abzocke auf der anderen Seite werden in nächster Zeit wieder stärker in den Fokus der öffentlichen Diskussion geraten. 

Solidarität steht in einem ständigen Spannungsverhältnis zwischen dem Eigeninteresse bzw. den Freiheitsrechten des Einzelnen und der Orientierung am Gemeinwohl. Wenn Kooperation und Hilfeleistung die Beziehung zwischen Menschen kennzeichnet, kann man von Solidarität sprechen.

Experimente zu Fairness und Kooperation aus der Psychoökonomie bieten hierzu interessante Einblicke. Mit solchen klugen Experimenten versuchen Wirtschaftswissenschaftler und Psychologen, das ökonomische Verhalten von Menschen zu erfassen. Die Ergebnisse, die hier erzielt wurden, sind interessant und auch von hohem praktischem Nutzen und machen deutlich, wie es gelingen kann, kooperative Systeme zu entwickeln, ohne dass diese von „Trittbrettfahrern“ und „gierigen Abkassierern“ zerstört werden.

Literatur:

  • Fittkau, B., Geus, T., Weber M. (2007): Die weichen Faktoren der Führung Teil 1 und 2, mtt-Werkstattberichte 3 / 4 https://www.mtt.de/ueber-uns/werkstattberichte/
  • Fehr, E. (2002): Die psychologische Wende in der Ökonomik. Vortragsmanuskript

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4 Schritte zu mehr emotionaler Intelligenz

Es gibt glückliche Menschen, die ein harmonisches und zufriedenes Leben führen. Meistens haben diese Menschen das Gefühl, das Leben ist gut und großzügig zu ihnen. Sie gestalten ihre Umgebung so, wie es ihnen gut tut und genießen die kleinen Freuden des Alltags: Essen, Schlafen, die Natur, die Beziehung zur Familie, zu Freuden. Sie sind aktiv, sind engagieren und gestalten gerne – stehen also mitten drinnen im Leben.

Doch auch sie erleben Enttäuschungen, Niederlagen und auch ihr Leben verläuft nicht immer nach ihren Vorstellungen. Und auch ihr Leben bleibt von Phasen existenzieller Leere nicht verschont. Auch sie erleben hohe Arbeitsbelastungen, tragen viel Verantwortung, werden von ihrem Chef nicht immer mit dem nötigen Respekt behandelt, fühlen sich manchmal unfair behandelt und sorgen sich um ihre berufliche Zukunft und um ihre Familie. Doch im Großen und Ganzen scheinen sie besser mit Schwierigkeiten umgehen zu können. Scheinbar haben sie hier sogar eine besondere Begabung, Schwierigkeiten nicht so sehr an sich rankommen zu lassen und Rückschläge gut wegstecken zu können. Sie geben ihrem Leben einen Sinn, stehen in einer engere Beziehung zu sich selber, zu ihren Mitmenschen und zu dem, was sie aus ihrem Leben machen.

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Ich sollte mehr auf meinen Körper hören

Der Körper ist notwendig und wichtig, ohne den Körper kann all das andere von mir hier nicht existieren. Wenn ich meinen Körper zerstöre, verschwindet all das andere auch – und ich möchte gerne noch ein bisschen hier bleiben. Mein Körper ist voller Weisheit und um diese Weisheit zu nutzen, sollte ich mehr auf ihn hören.

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Hoffnung – wird schon wieder gut!

Ich lebe hier in dieser meiner kleinen Welt, bin voller Gedanken, Gefühle, Zukunftspläne und Unternehmungen. 

Doch die täglichen Nachrichten machen es mir nicht immer leicht, zuversichtlich zu bleiben – da schleichen sich manchmal durch die Hintertüre eher Befürchtungen und Unbehagen in meinen Alltags-Leben ein. So führen schlechte Nachrichten manchmal zu Existenzsorgen und diese lassen so manche Aktivtäten erlahmen. Gerade wenn das Heute sich in dunkle Wolken hüllt, will ich doch endlich auch einmal hören, dass es ein besseres Morgen gibt.

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Erwartungen können helfen oder uns im Weg stehen

Erwartungen sind ja eine Vorstellung und Vorwegnahme von Ereignissen, die in der Zukunft liegen. Sie können sich auf mehr oder weniger klare oder auch wage Zielvorstellungen beziehen. Ich warte darauf, dass etwas so eintritt, wie ich es mir wünsche, erhoffe. So wie ich es will.

So können sich meine Erwartungen an den neuen Job mehr als erhofft erfüllen. Es kann sein, dass ich mir von meiner neuen Vorsetzten mehr Unterstützung erwartet habe. Ich habe nicht erwartet, dass die Prüfungsaufgaben nicht so schwer sind und von meiner Partnerin hätte ich mir in dieser für mich schwierigen Phase etwas mehr Rückhalt erhofft. 

Mit meinen Erwartungen versuche ich mir die Welt so, wie ich sie gerne hätte, zurecht zu machen.Doch das Leben ist so wie es ist und richtet sich nicht immer nach meinen Erwartungen und so sind Enttäuschungen oft schon vorprogrammiert.

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