Der Körper reagiert auf die Gedanken

Der Körper-Geist-Dualismus führt manchmal zu Problemen, denn wir sind ja eine Einheit und können davon ausgehen, dass unsere Psyche und unser Körper zusammenwirken und miteinander kooperieren. Und nur aus diesem Zusammenwirken kann Gesundheit und Wohlbefinden entstehen.

Genau genommen kann kein einziger Gedanke ohne körperliche Reaktion gefasst werden. Sobald wir denken, sind bestimmte Bereiche unserer Hirnzellen aktiv. Elektrische Impulse rasen an den Nerven entlang, chemische Reaktionen finden statt: So werden Hormone und Botenstoffe, die so genannte Neurotransmitter, ausgestoßen und zwar genau in den Mengen, die für mich in diesem Moment angemessen sind. Ohne, dass ich dabei bewusst darüber nachdenke – zum Glück. Denn das würde mich – also den analytischen Denker – heillos überfordern.  

Aber –  woher weiß der Körper eigentlich, welche und wie viel er von den einzelnen Substanzen braucht? Warum ist genau diese Zusammensetzung jetzt für meinen körperlichen und seelischen Zustand erforderlich und nützlich?

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Literaturempfehlung: Bauer, Joachim (2006): Das Gedächtnis des Körpers, Piper

Dankbarkeit: Für was und wem gegenüber?

Wie lautet das Zauberwort?

Danke!

Vielleicht bist Du ja auch so gut erzogen wie ich und bedankst Dich für fast „Alles“. Wenn die Kassiererin im Supermarkt Dir das Wechselgeld zurückgibt. Wenn dein Chef Dir mitteilt, dass er sich für deine Gehaltserhöhung so mächtig ins Zeug gelegt hat, aber leider aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung keine Gehaltserhöhungen möglich sind. Wenn der Telefonverkäufer Dir unaufgefordert und mit einer aufdringlichen Penetranz seine Finanzprodukte aufzwingen möchte.

Mein „Danke“ kommt schon reflexhaft hervor … ich bin halt ein höflicher Mensch. Aber haben diese Dankbarkeitsbekundungen etwas mit echter Dankbarkeit zu tun?

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Literatur:

  • Watzlawick, Paul: Vom Schlechten des Guten, dtv

Mein wichtigstes Gespräch in diesem Jahr

Mein wichtigstes Gespräch in diesem Jahr waren wohl die Gespräche mit mir selbst. Diese innere Stimme, die zu jeder Tages- und Nachtzeit da ist, sie ist oft hilfreich und oft anstrengend, oft Freud und oft Feind. Diese innere Stimme ist das Sprachrohr meiner Gedanken und meiner Gefühle und vielleicht handelt es sich dabei um die wichtigste Form der Kommunikation für uns selbst. Dieser ständig ablaufende innere Dialog.

4 Grundmotivationen menschlichen Handelns | 4. Leben in Verlässlichkeit

Auf Dich kann man sich verlassen. Dein Handeln wird geleitet durch ein ausgeprägtes Verantwortungs- und Pflichtbewusstsein. Berechenbar zu sein, ist Dir ein wichtiges Anliegen, zum einen im eigenen Verhalten, zum anderen auch als Erwartung an das Verhalten deiner Mitmenschen.

Sicherheit und Zuverlässigkeit herzustellen, zeigt sich in deinen Prinzipien und Grundsätzen. Die verlässliche Wiederkehr des Vertrauten, Gewohnten versuchst Du zu erreichen, in dem Du präzise und akribisch planst. Denn Planung begreifst Du als Herstellung von Vorhersehbarkeit und Voraussagbarkeit. Deine Korrektheit wird respektiert und geschätzt. Man weiß, woran man bei Dir ist.

Gefühle betrachtest Du grundsätzlich als unzuverlässig, weil sie sich – so deine Grundüberzeugung – unvorhersehbar ändern können. Gefühlsäußerungen dosierst Du daher vorsichtig und sparsam. Dein Umgang mit Emotionalität ist charakterisiert durch Selbstkontrolle und Selbstbeherrschung.

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Literatur:

  • Riemann, F. (1974): Grundformen der Angst. München: Reinhardt. 
  • Riemann, F.: Lebenshilfe Astrologie: Gedanken und Erfahrungen: Klett-Cotta
  • Grawe, K. (2004): Neuropsychotherapie. Göttingen: Hogrefe

4 Grundmotivationen menschlichen Handelns | 3. Leben in Vielfalt

Wir haben alle 4 Grundmotivationen in uns und leben diese in unterschiedlicher Intensität aus. Sicherlich abhängig von unserer Persönlichkeit, unser jeweiligen Lebenssituation und Lebensphase.

In der Grundmotivation “Leben in Vielfalt” steckt ein recht starker Drang nach Abwechslung und Vielfalt. Und das Leben hat diesbezüglich ja reichhaltige Angebote. Die Vielfalt des Lebens hier scheint unermesslich. Doch leider können wir – eingebunden in Raum und Zeit –  in der uns hier zur Verfügung stehenden Lebenszeit nur einen Teil dieser Möglichkeiten leben, erleben und uns zu eigen machen.

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Literatur:

  • Riemann, F. (1974): Grundformen der Angst. München: Reinhardt. 
  • Grawe, K. (2004): Neuropsychotherapie. Göttingen: Hogrefe
  • Portia Nelson: Autobiography in five short chapters; In Claudia Black: Repeat after me, Denver: M.A.C. Printing and Publications. 1985

4 Grundmotivationen menschlichen Handelns | 2. Leben in Autonomie

Persönliche Autonomie und Unabhängigkeit sind die wesentlichen Werte in deinem Leben und prägen dein Verhalten. Es ist Dir wichtig, Dich gegenüber anderen als eigenständige Person abzugrenzen. Ebenso wenig, wie Du anderen – insbesondere in persönlicher Hinsicht – verpflichtet sein möchtest, willst Du, dass andere sich zu Dir zu eng verbunden fühlen.

Du versuchst die Welt denkerisch zu durchdringen. Deshalb schulst Du insbesondere deinen Intellekt und deine fachliche, sachliche Kompetenz. Auf diesem Terrain hast Du dein Heimspiel, fühlst Du Dich wohl und erntest hierfür auch Respekt und Anerkennung und natürlich Applaus.

Dafür wirst Du für dein scharfsinniges, strategisches Denken, dein zielorientiertes, analytisches und durchsetzungsfähiges Handeln gewiss bewundert – nur deine Nähe suchen andere nicht gerade.

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Literatur:

  • Riemann, F. (1974): Grundformen der Angst. München: Reinhardt. 
  • Grawe, K. (2004): Neuropsychotherapie. Göttingen: Hogrefe
  • Portia Nelson: Autobiography in five short chapters; In Claudia Black: Repeat after me, Denver: M.A.C. Printing and Publications. 1985

4 Grundmotivationen menschlichen Handelns | 1. Leben in der Gemeinschaft

Die vier Grundmotivationen …

  • Leben in der Gemeinschaft
  • Leben in persönlicher Autonomie
  • Leben in Vielfalt
  • Leben in Verlässlichkeit

… sind für die meisten Menschen – in unterschiedlicher Intensität – mehr oder weniger zutreffend und stellen charakteristische und prägende Entwicklungsherausforderungen für jeden von uns dar, die jeder auch auf seine ihm eigenen Art und Weise bewältigt.

Leben in der Gemeinschaft ist für Dich ein sehr hoher Wert. Dir ist es ein intensives Bedürfnis, deinen Mitmenschen deine Zuneigung und Liebe zu zeigen und von anderen akzeptiert und geliebt zu werden. Das „Geliebt- und Akzeptiert-Werden“ willst Du nicht gratis, also umsonst – Du tust viel dafür: Neben Freundlichkeit und Herzlichkeit signalisierst Du, für andere da zu sein, ihnen zu helfen, sie zu unterstützen und Du bist bereit, dafür auch auf die Erfüllung deiner eigenen Bedürfnisse zu verzichten oder diese aufzuschieben.

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Literatur:

  • Riemann, F. (1974): Grundformen der Angst. München: Reinhardt. 
  • Grawe, K. (2004): Neuropsychotherapie. Göttingen: Hogrefe

Wecke deine persönlichen Potentiale

Überzeugungen darüber, warum wir erfolgreich sind oder warum wir gescheitert sind, sind enorm wichtig und wirken sich stark auf unser Handeln aus. Sie führen zu unterschiedlichen Interpretationen vergangener Erfahrungen und unseres Selbstwertgefühls.

Diese inneren Überzeugungen führen auch zu unterschiedlichen Emotionen und Anstrengungen bei anstehenden Aufgaben und zu unterschiedlichen Motivationen in der Zukunft.

Sich Ziele zu setzen und dafür erfolgreich seine Potentiale, Ressourcen und Stärken zu aktivieren und auf´s Spielfeld unseres Lebens zu bringen, geht mit einem Empfinden von Selbstwirksamkeit einher.

In dieser Episodenfolge erhältst Du 4 Anregungen, wie Du deine persönlichen Potentiale wecken und entwickeln kannst:

  • Entdecke deine Stärken!
  • Bleibe lernoffen!
  • Werde ein Teamplayer!
  • Habe Mut zu neuen Ufern aufzubrechen!

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Über die Aggression … “Ich will nicht als Arschloch sterben.”

Nicht nur ist Streit und Unfrieden in dieser Welt, die Aggression tobt auch häufig in uns. Oft drückt sich das in Selbstvorwürfen aus. Wenn wir glauben, dass wir versagt habe oder Unzufrieden sind, weil wir eine gute Gelegenheit verpasst haben, dann handelt es sich um Angriffe gegen uns selbst. 

Für den Neurowissenschaftler, Joachim Bauer, ist die ursprüngliche Funktion von Aggression der Schutz und die Bewahrung des eigenen Organismus und die Abwehr von Schmerz. Aggression steht im Dienste sozialer Beziehungen und dient deren Verteidigung. Aggression entsteht immer dann, wenn Bindungen bedroht sind, wenn sie nicht gelingen oder fehlen. Wenn wichtige Beziehungen gefährdet werden, durch Vertrauensentzug oder wenn Menschen sich aus der Gemeinschaft ausgeschlossen fühlen, reagieren sie mit Aggression.

Literaturempfehlung: Bauer, Joachim: Prinzip Menschlichkeit – warum wir von Natur aus kooperieren, Hoffmann und Campe Verlag

Hier geht’s zur Episode: Fairness, Solidarität und Kooperation … oder Gier frisst Hirn

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Ein Dialog zur Gewaltfreien Kommunikation

In dieser Folge stellt Karo Schuler an Andrea Schlotzer tiefergehende und praxisbezogene Fragen zum Modell der Gewaltfreien Kommunikation (GfK) als Werkzeug und als innere Haltung mit Bezug zu den ersten beiden Podcastfolgen „Einblick in die GfK“ und „Beobachtung – der erste Baustein“.

Durch die Dialogform wird der eine oder andere Punkt sowie der Gewinn der GfK noch deutlicher hervorgehoben.

So wirst Du in Deiner Kommunikation wirksamer | Teil 1 https://www.brainfood-for-leaders.com/einblick-in-die-gewaltfreie-kommunikation/

Beobachtung – Der erste Baustein des Modells der gewaltfreien Kommunikation | Teil 2 https://www.brainfood-for-leaders.com/beobachtung-der-erste-baustein-des-modells-der-gewaltfreien-kommunikation-teil-2/

Wir freuen uns sehr über Deine Gedanken oder Fragen zu diesem Podcast auf Instagram: https://www.instagram.com/brainfood_for_leaders

Die aktuelle Podcastfolge findest Du unter: https://www.brainfood-for-leaders.com/podcast/

Hier geht’s zum Podcast bei iTunes https://podcasts.apple.com/us/podcast/brainfood-for-leaders/id1458279562

Wenn Du mehr über Karo Schuler https://www.karolinie.de und Andrea Schlotzer https://www.as-systemcoach.de wissen möchtest

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Weitere Informationen über die Gewaltfreie Kommunikation erhältst Du unter anderem bei Al Weckert: https://www.empathie.com