Geh dort hin, wo die Angst ist | Die 4 Richtungen

Wo die Angst ist, da geht es lang!“ Günter Ammon, dem der Begründer der dynamischen Psychotherapie, wird dieser Satz zugeschrieben. Ammon lebte von 1918 – 1995. Auf den ersten Blick keine „frohe“ Botschaft. Aber mal angenommen, ich würde den Inhalt dieses Satzes ernst nehmen! Was würde das dann für mich und mein Leben bedeuten? Soll ich mich immer – natürlich mutig und tapfer – allem zuwenden, was mir Angst macht? 

Literatur:

  • Riemann, F. (1974): Grundformen der Angst. München: Reinhardt. 
  • Grawe, K. (2004): Neuropsychotherapie. Göttingen: Hogrefe
  • Fittkau, B., Geus, T., Weber M. (2007): Die weichen Faktoren der Führung Teil 1 und 2, mtt-Werkstattberichte 3 / 4 https://www.mtt.de/ueber-uns/werkstattberichte/

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Sicherheit in der Unsicherheit … dort wo die Angst ist

Klar einen Beruf, der Karrierechancen und eine lebenslange Sicherheit bietet, ein Leben ohne finanzielle Sorgen, eine glückliche Familie, besten Chancen für die Kinder und natürlich ein langes, gesunden und abgesichertes Leben – das sollte schon sein – oder?

Doch auf nichts ist mehr Verlass, wir sind ständig aufs Neue gefordert. 

Je häufiger und je schneller man sich an veränderte Situationen anpassen muss, desto mehr Stress erlebt man und umso gefährdeter sind die seelische und körperliche Gesundheit, das Wohlbefinden und die Zufriedenheit.

Overcoming fear mindfully – 5 lessons from Hogwarts

Overcoming fear is no magic. However, there is a deep truth in what you can read in the Harry Potter stories. Unless fear arises from an immediate, physical danger, our automatic reactions are no big help. Fight, flight or freeze impulses rather worsen the situation. Mindfulness on the other hand helps a lot. It can work like a fear-dispelling charm like “ridicculus” and it can create something like a “patronus”. This podcast shows how. If you want to practice, make use of mindfulness meditation which is available online, two are listed here:

Follow some mindfulness meditation to stabilize your mind and get closer to “creating a patronus”:

Cited literature

J.K. Rowling; Harry Potter. Especially volume 3 HP and the prisoner of askaban, chapters 7 and 8 and volume 5 HP and the Order of the Phoenix

Daniel Siegel; Pocket Guide to Interpersonal Neurobiology. In chapters 20 and 21 you find information how secure attachment shapes the personality For instance it can improve fear modulation or emotional balance. Also read how mindfulness practice can create a very similar effect. https://www.drdansiegel.com/books/pocket_guide_to_interpersonal_neurobiology/

Jon Kabat-Zinn; Full Catastrophe Living; Using the Wisdom of Your Body and Mind to Face Stress, Pain and Illness, especially chapter 25: “Working with Fear, Panic and Anxiety”. See also page 275/276, where he cites attachment research and effects from mindfulness practice. https://www.barnesandnoble.com/w/full-catastrophe-living-jon-kabat-zinn/1100619932

Bowlby J (1988). A Secure Base: Parent-Child Attachment and Healthy Human Development. https://www.worldcat.org/title/secure-base-clinical-applications-of-attachment-theory/oclc/42913724

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5 Antreiber, die uns das Leben zur Hölle machen können | Teil 2

Im 1. Teil haben wir das transaktionsanalytische Modell der Antreiber kennengelernt:

  • „Sei perfekt!“
  • „Sei stark!“
  • „Beeil Dich!“
  • „Mach´s allen recht!“
  • „Streng Dich an!“

Diese Antreiber sind kindlich-maßlos und haben immer einen tieferen emotionalen Hintergrund, der meist aus der Beziehung zu den Elternpersonen stammt. Eine Lösung im Umgang mit Antreibern liegt darin, sich anders zu verhalten und zu akzeptieren, dass man auch mit diesem veränderten Verhalten erfolgreich und „OK“ ist. Wollen wir uns von der inneren Tyrannei dieser Antreiber befreien, ist es nützlich und hilfreich, innere Gegenprogramme zu aktivieren, indem man sich passende „Erlaubnisse“ zugesteht.  Erlaubnisse und Bestätigungen, die man als Kind vermutlich nur unzureichend erhalten hat. Man bekommt so mehr Ruhe vor Antreibern.

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Literatur: Die Transaktionsanalyse: Stewart Ian, Jones Vann, Herder-Verlag

5 Antreiber, die uns das Leben zur Hölle machen können | Teil 1

Sei ehrlich! Du kennst sie doch auch diese Stimmen in Dir, die Dir sagen, „Du bist nicht gut genug!“ Treiben Sie Dich nicht auch zu mehr Leistung an. Bist Du nicht auch deshalb erfolgreich geworden, in deinem Job, in deiner Familie, in deinem Leben. Würdest Du nicht ständig danach streben gut genug zu sein, dann wirst Du nicht mehr geliebt und respektiert, Du wirst zurückfallen, andere werden Dich überholen und Du weist: Es geht doch immer noch ein bisschen mehr und mehr und mehr.

Deine Chefin lobt Dich dafür, dass Du wieder einmal trotz des Zeitdrucks eine perfekte Präsentation abgeliefert hast. Doch irgendwie bist Du unzufrieden, es hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen, keiner hat es gemerkt – nur Du.

Deine pflegebedürftige Mutter hat angerufen. Du hast Dich mehrfach entschuldigt, dass Du heute noch nicht bei Ihr warst. Du hast den ganzen Tag gearbeitet und Dich nach diesem anstrengenden Arbeitstag um deine Kinder gekümmert. Du hast ein schlechtes Gewissen. Du wirst am Abend noch bei ihr vorbeischauen und lässt die Yogastunde ausfallen, obwohl Du Dich schon die ganze Woche auf diese ein Stunde Yoga freust – auf diese eine Stunde nur für Dich.

Du lernst seit Wochen auf die Prüfung. Kannst nicht mehr schlafen. Du strengst Dich an und hast doch das Gefühl, Du machst noch zu wenig.

Du hast dich mit deiner Partnerin gestritten. Du bist wütend und traurig zugleich. Doch nun musst Du stark sein, nicht schon wieder kleinbeigeben. Dieses Mal hat Sie den Streit angefangen. Dieses Mal muss Sie sich bei Dir entschuldigen, sonst ist die Beziehung beendet.

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Erwartungen können helfen oder uns im Weg stehen

Erwartungen sind ja eine Vorstellung und Vorwegnahme von Ereignissen, die in der Zukunft liegen. Sie können sich auf mehr oder weniger klare oder auch wage Zielvorstellungen beziehen. Ich warte darauf, dass etwas so eintritt, wie ich es mir wünsche, erhoffe. So wie ich es will.

So können sich meine Erwartungen an den neuen Job mehr als erhofft erfüllen. Es kann sein, dass ich mir von meiner neuen Vorsetzten mehr Unterstützung erwartet habe. Ich habe nicht erwartet, dass die Prüfungsaufgaben nicht so schwer sind und von meiner Partnerin hätte ich mir in dieser für mich schwierigen Phase etwas mehr Rückhalt erhofft. 

Mit meinen Erwartungen versuche ich mir die Welt so, wie ich sie gerne hätte, zurecht zu machen.Doch das Leben ist so wie es ist und richtet sich nicht immer nach meinen Erwartungen und so sind Enttäuschungen oft schon vorprogrammiert.

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Ich sehe Dich!

Man sagt, dass die Augen nicht nur etwas aufnehmen, sondern man sieht in ihnen die Gefühle und Stimmungen des Menschen … wir schauen uns tief in die Augen, versuchen in den Augen des anderen zu lesen. Die Augen sind ein Spiegel der Seele.

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Wie es mir manchmal gelingt, gelassen zu bleiben

Der Wunsch nach „etwas mehr“ Gelassenheit keimt in mir immer wieder auf und ich stelle – leicht frustriert – fest, dass ich hier weniger ein Wissensproblem sondern mehr ein Umsetzungsproblem habe.

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How to cope with negative emotions

Warum das Managen Deiner Emotionen ein Schlüssel zum Erfolg ist.

In dieser Folge erfährst Du

  1. Was das Ganze überhaupt soll mit den Emotionen? Und warum die Qualität Deines Lebens maximal davon beeinflusst wird, welche Gefühle Du erfährst – on an consistent basis?
  2. Welche Haltung gegenüber Emotionen hilfreich ist? Auch gegenüber all den Unerwünschten.
  3. Mit welcher praktischen Coaching Übung Du Dir und anderen helfen kannst, jederzeit schnell und effektiv mit negativen Gefühlen um zu gehen.
  4. Mit welchen Mustern Du sicher und einfach negative Gefühle unterbrechen kannst? Und wie Du sie langfristig positive umbauen kannst?

Ich wünsche Dir viel Freude mit der Folge und freue mich immer über Deine Gedanken auf Instagram: https://www.instagram.com/brainfood_for_leaders/

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Glaubst Du, was Du über Dich denkst?

Hirnforscher haben herausgefunden, dass Fragen für jeden Menschen viele ganz praktische Folgen haben. Denn unser Bewusstsein verfügt über eine Möglichkeit, sich selbst – also sein Fühlen, Denken und Verhalten – zu betrachten und zu reflektieren. Aus dieser reflexiven „inneren Beobachter“-Perspektive kann ein Ereignis eine andere Bedeutung bekommen als im Moment des gefühlten Erlebens.

Die Amerikanerin Byron Katie hat mit ihrem Coachingkonzept „The Work“ eine Methode entwickelt, mit der man die Urteile, die man über sich und seine Außenwelt fällt zur Selbsterkenntnis einsetzen kann. Hier wird konsequent gefragt:

  • Is this true?
  • Can you absolutely know it’s true?
  • How do you react – what happens – when you believe that thought
  • Who would you be without the thought?

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