Übernachtest Du noch im Büro oder delegierst Du schon?!

Im Berufsalltag delegiert eine Führungskraft Aufgaben an einen Mitarbeiter. Die Schritte zur Aufgabenerfüllung werden dann vom Mitarbeiter weitestgehend selbständig geplant, organisiert und ausgeführt.

Die Delegation von Arbeitsaufträgen macht allerdings nur Sinn, wenn der Mitarbeiter die Leistungsbereitschaft – also die Motivation – und die Leistungsfähigkeit – also die Kompetenzen – besitzt, diese Aufgaben auch zu erfüllen.

Voraussetzungen sind hier ein Delegationsauftrag, klare Ziele und deren gemeinsame Vereinbarung zwischen Führungskraft und Mitarbeiter – soweit die Theorie.

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Kritik als Wünsche formulieren – ein Gedankenexperiment

Das weiß jede Führungskraft: Kritik muss konstruktiv sein und sachlich gut nachvollziehbar. Fehler, Leistungsdefizite und Qualitätsprobleme sollen zukünftig ja abgestellt werden. Der Kunde soll zufriedener sein und die Prozesskosten sinken. Der Mitarbeiter soll das verstehen und ein Einsehen entwickeln. Kritik ist eben gut gemeint.

Doch „Wie sage ich´s meinem Mitarbeiter?“, damit meine Kritik wirklich konstruktiv wirken kann. Damit mein Sachziel nicht durch die emotionale Begleitmusik auf der Beziehungsebene übertönt wird und darin untergeht. Denn:

„Nicht so sehr der Inhalt sondern der Ton macht ja die Musik“.

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Wie Du in 5 Schritten erfolgreich Feedback geben kannst

Führungskräfte verbinden ihre Wirkkraft häufig mit klaren „An-Sagen“. Das ist auch wichtig und richtig, allerdings nicht für alle Führungssituationen geeignet. Wenn eine Führungskraft einen Mitarbeiter anweist, wie er sich zukünftig anders zu verhalten hat, löst das bei manchem Mitarbeiter Widerstände aus und bringt den Mitarbeiter eher in eine Rechtfertigungs- und Verteidigungshaltung.

In dieser Folge erfährst Du, wie Du ein Feedbackgespräch strukturieren kannst. Ich selbst arbeite in meinen Trainings hier gerne mit einem Gesprächsprozess der sich in 5 Schritten aufteilt. Die Herausforderung für die Führungskraft liegt bei dieser Form der Gesprächsführung darin, das Gespräch weitestgehend durch öffnende Fragen und aktives Zuhören zu steuern.

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Feedback ist ein Führungsauftrag

Feedback heißt Rückmeldung, Rückkopplung und informiert darüber wie eigenes Verhalten von anderen wahrgenommen, verstanden und erlebt wird. Feedback ermöglicht, die Wirkung der eigenen Verhaltensweisen auf andere besser kennenzulernen und zu überprüfen, ob diese Wirkung wie beabsichtigt eingetreten ist.

Als Führungskraft mache ich meinen Mitarbeiter darauf aufmerksam, wie ich sein Verhalten wahrnehme und erlebe und was die Auswirkungen sind im positiven als auch im negativen Sinn. Als Führungskraft informiere ich den Mitarbeiter über meine Vorstellungen und Absichten, so dass der Mitarbeiter sich eingebunden fühlt. Darüber hinaus mache ich deutlich, welche Veränderungen ich mir vom Mitarbeiter wünsche und erwarte.

In dieser Folge erfährst Du, weshalb es sich lohnt, mit Mitarbeitern einen regelmäßigen Feedbackaustausch zu pflegen.

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Wie Du die Beziehung zu deinen Mitarbeitern festigen kannst

Führungskräfte werden zunehmend abhängiger von Ihren Mitarbeitern. Diese sind meist fachlich kompetenter. Sie wissen und können das, was man zur Zielerreichung und Aufgabenerfüllung braucht – und so soll es ja auch sein.

Doch viele Führungskräfte wollen das nicht wahrhaben. Es kommt für sie einem Statusverlust gleich, Mitarbeiter nach ihrer Meinung zu fragen – zumindest vertritt diese Ansicht Edgar Schein der US-amerikanischer Sozialwissenschaftler und Organisationspsychologe.

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Vorbild dringt tiefer als Worte … doch so einfach ist das nicht

Führung ist ein systemisch höchst komplexer Prozess und findet immer in einem bestimmten Kontext statt. Erst vor diesem Hintergrund erhalten Aussagen – wie „Vorbild dringt tiefer als Worte!“  – ihre Bedeutung. 

Nichtsdestotrotz sind Statements wie „Vorbild dringt tiefer als Worte” ein Grundsatz für Glaubwürdigkeit in der Führung und eine Voraussetzung dafür, ein tragfähiges und auch kooperatives Zusammenarbeits- und Betriebsklima zu schaffen. 

Weitere Aspekte zur Vertrauensbildung sind:

  • Mit Mitarbeitern niemals das „Verliererspiel“ spielen: Eigene Fehler zugeben, für Fehler von Mitarbeitern nach außen die Verantwortung übernehmen, Erfolge der Mitarbeiter bei den Mitarbeitern lassen. Sich also nicht mit fremden Federn schmücken.
  • Authentisch, echt, charakterlich integer und berechenbar sein: Nicht versuchen, ein Rolle zu spielen.
  • Zuhören und meinen, was Du sagt und dem Gesagten Taten folgen lassen

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Warum es sich lohnt zu vertrauen … auch im Job

Vertrauen hat mit Offenheit zu tun. Ich mache mich durch meine Offenheit Dir gegenüber greifbar und auch angreifbar. Ich vertraue Dir und mache mich verletzlich. Du kannst mein Vertrauen ausnutzen, doch ich vertraue darauf, dass Du mich nicht hintergehen wirst. Vertrauen erzeugt Ansprüche, Vertrauen verpflichtet und bindet denjenigen der Vertrauen schenkt und denjenigen, der Vertrauen erhält, aneinander. 

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