Von Gurken und Trauben … oder Wie Du mir, so ich Dir

In dieser Episode erfährst Du, was Gurken und Trauben mit Kooperation und Fairness zu tun haben, welche Schlussfolgerungen wir für unser Kooperationsverhalten aus dem spieltheoretischen Konzept des Gefangenendilemmas ziehen können, warum TIT FOR TAT (Wie Du mir, so ich Dir) eine erfolgversprechende Kooperationsstrategie ist und welchen Einfluss Bärenmakaken auf Rhesusaffen haben.

Wie wir vermutlich alle aus eigener Erfahrung wissen, sind Kooperationsstrategien nicht risikofrei, da das entgegengebrachte Vertrauen ausgenutzt werden kann. Aber es ist auch klar, dass Rivalität und Misstrauen der Gier des Einzelnen die Tür öffnen und über kurz oder lang zur Zerstörung des sozialen Miteinanders führen. 

Die Frage nach der richtigen Mischung aus Egoismus, also den Eigennutz verfolgend und Gemeinsinn, also selbstloses Handeln, ist grundlegend für ein erfolgreiches und gesundes Miteinander.

  • Wie können wir Gemeinschaftsdenken und Gewinnstreben vereinen?
  • Wie schaffen wir win-win-Situationen, bei denen man zusammen profitiert und nicht auf Kosten anderer handelt?
  • Wie können wir den anderen signalisieren, kooperativ und vertrauenswürdig zu sein?

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Literatur:

  • Bauer, Joachim (2007): Prinzip Menschlichkeit. Hoffmann und Campeverlag
  • Bauer, Joachim (2006): Warum ich fühle, was Du fühlst. Hoffmann und Campe Verlag
  • 2 Äffchen wurden ungleich entlohnt.: https://www.youtube.com/watch?v=3Zh2ADnTXJs

Beobachtung – Der erste Baustein des Modells der gewaltfreien Kommunikation | Teil 2

In dieser Folge erfährst Du, weshalb es in der Kommunikation so wichtig ist, die uns wichtigen Klärungspunkte aus Sicht einer Videokamera mit Zusatzfunktionen zu beschreiben

  • Was kann ich sehen?
  • Was kann ich hören?
  • Was kann ich schmecken und riechen?
  • Also Zahlen, Daten, Fakten

und weshalb die bewusste Unterscheidung zwischen der wertfreien Beobachtung und unserer eigenen Meinung so wichtig ist.

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Weitere Informationen über die Gewaltfreie Kommunikation erhältst Du unter anderem bei Al Weckert: https://www.empahtie.com

Konflikte mediativ lösen – ohne dass die Fetzen fliegen

Unsere Regeln und Normen im Umgang mit Konflikten haben wir uns meist durch unsere Erziehung und die Sozialisierung über das Elternhaus und die Schule angeeignet.

  • „Der Klügere gibt nach …“
  • „Wenn Zwei sich streiten, freut sich der Dritte …“
  • „Wer schreit, hat schon verloren …“

Das sind zumindest die Botschaften, die ich mit auf den Weg bekommen habe – allerdings sind diese Verhaltensweisen auch nicht immer hilfreich bei der Konfliktbewältigung gewesen.

Welche haben dein Verhalten im Umgang mit Konflikten geprägt?

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Konfliktgespräche führen – konstruktiv und lösungsorientiert https://www.brainfood-for-leaders.com/konflikt-gespraeche-fuehren-konstruktiv-und-loesungsorientiert/

Woran wir erkennen, dass im Arbeitsumfeld Konflikte schwelen https://www.brainfood-for-leaders.com/woran-wir-erkennen-dass-im-arbeitsumfeld-konflikte-schwelen/

Kommunikationsverhalten in explosiven Gesprächssituationen https://www.brainfood-for-leaders.com/kommunikationsverhalten-in-explosiven-gespraechssituationen/

So wirst Du in deiner Kommunikation wirksamer / Teil 1 https://www.brainfood-for-leaders.com/einblick-in-die-gewaltfreie-kommunikation/

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Wie kann zwischenmenschliche Kommunikation noch etwas besser gelingen?

Jeder kann es tagtäglich in seiner Privatbeziehung und in seiner Familie beobachten und erfahren: Kommunikation funktioniert nur unter bestimmten Bedingungen in gewünschter Weise. Beileibe nicht immer klappt die Verständigung mit der Partnerin, dem Partner oder den Kindern darüber, was zu tun ist, um ein gutes Miteinander oder ein bestimmtes Ziel zu erreichen  und  wer welchen Beitrag dazu leisten soll.

Und wir wissen alle, dass Kommunikation nur funktioniert, wenn die Beziehung in unseren beruflichen oder privaten Partnerschaften „stimmt“, wenn sie also von gegenseitiger Wertschätzung, Respekt, Vertrauen und Akzeptanz geprägt ist. Ist dies nicht der Fall, führt Kommunikation regelmäßig zu Missverständnissen und mündet in unproduktivem, frustrierendem und ungesundem Dauer-Streit und Stress.

Literatur:

  • Covey, S. (1989): Die sieben Wege zur Effektivität. München: Heyne Business.
  • Fittkau, B., Geus, T., Weber M. (2007): Die weichen Faktoren der Führung Teil 1 und 2, mtt-Werkstattberichte 3 / 4 https://www.mtt.de/ueber-uns/werkstattberichte/
  • Rogers, C. (1974): Lernen in Freiheit. München: Kösel.
  • Schlötter, P. (2006): Das Spiel ohne Ball. Stuttgart: Klett-Cotta.
  • Watzlawick, P. (1969): Menschliche Kommunikation: Formen. Störungen, Paradoxien. Bern: Hans Huber

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Selbstwirksamkeit für mehr Lebenskraft

Der Philosoph Wilhelm Schmid beschreibt in seinem Buch „Schönes Leben – Einführung in die Lebenskunst“ recht anschaulich, warum wir immer wieder vor den Lebens-Fragen stehen:

  • „Wie kann ich mein Leben führen?“
  • „Wer bin ich?“
  • „Welche Wahl habe ich im Leben?“
  • „Was kann ich konkret tun?“

Die Antwort auf die eingangs gestellten Fragen ist recht ernüchternd und doch einleuchtend. Wir werden sterben. Der Tod stellt in unserem Bewusstsein eine Grenze in dieser Welt dar und dieser Grenze verdanken wir letztendlich auch unsere Freude am Leben.

Ja ok, vielleicht ist das ein etwas harter und brutaler Einstieg in so einen Podcast mit dem Titel „Selbstwirksamkeit für mehr Lebenskraft“ – wo es doch um das Leben geht und nicht um den Tod. 

Literatur:

  • Storch, M; Kruse, F. (2007): Selbstmanagement – ressourcenorientiert. Grundlagen und Trainingsmanual für die Arbeit mit dem Zürcher Ressourcen Modell (ZRM). Bern: Huber
  • Schmid, W. (2005): Schönes Leben – Einführung in die Lebenskunst. Frankfurt: Suhrkamp. 
  • Grawe, K. (2004): Neuropsychotherapie. Göttingen: Hogrefe
  • Fittkau, B., Geus, T., Weber M. (2007): Die weichen Faktoren der Führung Teil 1 und 2, mtt-Werkstattberichte 3 / 4 https://www.mtt.de/ueber-uns/werkstattberichte/

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Geh dort hin, wo die Angst ist | Die 4 Richtungen

Wo die Angst ist, da geht es lang!“ Günter Ammon, dem der Begründer der dynamischen Psychotherapie, wird dieser Satz zugeschrieben. Ammon lebte von 1918 – 1995. Auf den ersten Blick keine „frohe“ Botschaft. Aber mal angenommen, ich würde den Inhalt dieses Satzes ernst nehmen! Was würde das dann für mich und mein Leben bedeuten? Soll ich mich immer – natürlich mutig und tapfer – allem zuwenden, was mir Angst macht? 

Literatur:

  • Riemann, F. (1974): Grundformen der Angst. München: Reinhardt. 
  • Grawe, K. (2004): Neuropsychotherapie. Göttingen: Hogrefe
  • Fittkau, B., Geus, T., Weber M. (2007): Die weichen Faktoren der Führung Teil 1 und 2, mtt-Werkstattberichte 3 / 4 https://www.mtt.de/ueber-uns/werkstattberichte/

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Fairness, Solidarität und Kooperation … oder Gier frisst Hirn

Begriffe wie Fairness, Kooperation und Solidarität auf der einen und Verteilungskampf und Abzocke auf der anderen Seite werden in nächster Zeit wieder stärker in den Fokus der öffentlichen Diskussion geraten. 

Solidarität steht in einem ständigen Spannungsverhältnis zwischen dem Eigeninteresse bzw. den Freiheitsrechten des Einzelnen und der Orientierung am Gemeinwohl. Wenn Kooperation und Hilfeleistung die Beziehung zwischen Menschen kennzeichnet, kann man von Solidarität sprechen.

Experimente zu Fairness und Kooperation aus der Psychoökonomie bieten hierzu interessante Einblicke. Mit solchen klugen Experimenten versuchen Wirtschaftswissenschaftler und Psychologen, das ökonomische Verhalten von Menschen zu erfassen. Die Ergebnisse, die hier erzielt wurden, sind interessant und auch von hohem praktischem Nutzen und machen deutlich, wie es gelingen kann, kooperative Systeme zu entwickeln, ohne dass diese von „Trittbrettfahrern“ und „gierigen Abkassierern“ zerstört werden.

Literatur:

  • Fittkau, B., Geus, T., Weber M. (2007): Die weichen Faktoren der Führung Teil 1 und 2, mtt-Werkstattberichte 3 / 4 https://www.mtt.de/ueber-uns/werkstattberichte/
  • Fehr, E. (2002): Die psychologische Wende in der Ökonomik. Vortragsmanuskript

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Sicherheit in der Unsicherheit … dort wo die Angst ist

Klar einen Beruf, der Karrierechancen und eine lebenslange Sicherheit bietet, ein Leben ohne finanzielle Sorgen, eine glückliche Familie, besten Chancen für die Kinder und natürlich ein langes, gesunden und abgesichertes Leben – das sollte schon sein – oder?

Doch auf nichts ist mehr Verlass, wir sind ständig aufs Neue gefordert. 

Je häufiger und je schneller man sich an veränderte Situationen anpassen muss, desto mehr Stress erlebt man und umso gefährdeter sind die seelische und körperliche Gesundheit, das Wohlbefinden und die Zufriedenheit.

Konflikt-Gespräche führen | konstruktiv und lösungsorientiert

Eine weitverbreitete und beliebte Strategie bei Vorgesetzten ist die Vermeidung und Abwehr eines Beziehungskonflikts mit den Mitarbeitern durch Verlagerung des Konflikts auf die sachlich-inhaltliche Ebene.

Die Vorgesetzte tut dann so, als sei der Beziehungskonflikt gar nicht vorhanden, als gehe es nur „um die Sache“.

Wie wir aus der Kommunikationstheorie wissen, hat jede Mitteilung (mindestens) vier Aspekte:

  • Den Sach-Inhalt
  • Die Beziehung zwischen den beiden Gesprächspartnern
  • Die Selbstoffenbarung des Senders
  • Und den Appell, dass der Empfänger der Botschaft sich entsprechend verhalten soll …

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Woran wir erkennen, dass im Arbeitsumfeld Konflikte schwelen

Eine Führungskraft sieht die Zusammenarbeit mit einem Mitarbeiter durch dessen Verhalten zunehmend gefährdet. Immer häufiger macht er einen gelangweilten, desinteressierten Dienst-nach-Vorschrift-Eindruck.

Der Mitarbeiter seinerseits sieht seine Zukunft in der Abteilung ebenfalls zunehmend gefährdet durch das Verhalten der Chefin, die ihm gegenüber ständig detaillierte Anweisungen macht und ein „Kontrolletti“-Verhalten an den Tag legt.

Die Ursachen für die Eskalation des Konflikts liegen weder in der Unterschiedlichkeit der beiden Protagonisten noch in den beklagten Verhaltensweisen, sondern in einer Denkweise die beide Seiten teilen.

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